Für die Auswertung genügen in Odoo drei eingebaute Ansichten – ganz ohne Spezial-Tool und ohne Export. Man wertet direkt dort aus, wo die Daten liegen.
Vergleichen leicht gemacht
Pivot und Graph bieten einen eingebauten Zeitvergleich: aktueller Zeitraum gegen Vorperiode oder Vorjahr, inklusive Abweichung in Prozent – ganz ohne Handarbeit. Fertige Auswertungen speichert man als Favorit und gibt sie frei; dank der Datensatzregeln aus Schritt 2 sieht jeder Empfänger trotzdem nur seine erlaubten Daten.
Vom Pivot zum Dashboard
Eine Auswertung lässt sich in eine Tabellenkalkulation übernehmen und dort mit Diagrammen und Kennzahlen zu einem Blatt kombinieren. Mehrere Auswertungen bündelt man zu einem Dashboard – wie in einem klassischen BI-Tool, nur integriert und mit eingebauter Berechtigungsschicht.
Und wenn es mehr sein soll?
Mit Custom-Entwicklung lassen sich darüber hinaus interaktive Visualisierungen bauen – auch für externe Nutzer im Portal. Wichtig: Auch sie bauen auf demselben Datenmodell auf und respektieren automatisch die Berechtigungen. Das Fundament aus den ersten Schritten trägt also bis zur individuellen Lösung.
So liest sich ein Pivot
Das Herz der Auswertung ist die Kreuztabelle. Zeilen und Spalten sind frei wählbare Dimensionen – etwa Gebiete gegen Monate – und in den Zellen steht der gewählte Messwert, hier die Umsatzsumme. Am Rand bildet Odoo automatisch Zeilen-, Spalten- und Gesamtsummen:
Von hier sind es nur zwei Schritte zum Dashboard: die Auswertung in eine Tabellenkalkulation übernehmen, mit Diagrammen und Kennzahlen anreichern und mehrere davon zu einer Ansicht bündeln. Und weil die Datensatzregeln aus Schritt 2 auch hier greifen, zeigt derselbe Pivot jedem Benutzer nur seine erlaubten Zahlen – ganz ohne Zusatzwerkzeug.