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Externe Daten sauber importieren – mit Bordmitteln

Zwei Wege, Feld-Mapping und externe IDs für wiederholbare Importe.
14. Oktober 2026 durch
Externe Daten sauber importieren – mit Bordmitteln
Detalex GmbH, Dietmar Hamm

Bevor man importiert, entscheidet man die Form der Daten – davon hängt der ganze Aufwand ab. Die gute Nachricht: Für beide Wege genügen Bordmittel, es braucht keine Zusatzsoftware.

Die Grundsatzentscheidung
Zwei Wege in Odoo
Echte Belege
✕Jede Zeile wird ein vollwertiger Beleg
✕Kunde, Produkt, Steuer, Datum nötig
✕Hoher Mapping- und Abgleichaufwand
✕Sinnvoll, wenn Odoo führend wird
Schlanke Auswertungstabelle
✓Flache Tabelle: Gebiet, Vertreter, Periode, Betrag
✓Eigenes, einfaches Auswertungsmodell
✓Geringer Aufwand
✓Empfohlener Start, wenn es nur um Auswertung geht

Der Import Schritt für Schritt

Exportieren Sie die Quelldaten als CSV oder Excel mit einer Kopfzeile. In der Zielansicht öffnen Sie Favoriten → Importieren (bzw. das Zahnrad-Menü der Liste), laden die Datei hoch und ordnen die Spalten den Zielfeldern zu. Odoo zeigt sofort eine Vorschau und meldet Fehler, bevor etwas gespeichert wird – testen Sie also zuerst, importieren Sie erst danach.

Der Ablauf
In vier Schritten importiert
1
Export
CSV/Excel mit Kopfzeile
→
2
Mappen
Spalten → Zielfelder
→
3
Testen
Vorschau prüfen
→
4
Importieren
speichern

Verknüpfungen richtig treffen

Felder wie Gebiet oder Vertreter trifft man über den exakten Namen oder über eine externe ID – niemals als Freitext, sonst entstehen Dubletten.

Externe IDs = wiederholbar ohne Dubletten

Gibt man je Zeile eine stabile externe ID mit, legt der Erstimport die Datensätze an und jeder Folgeimport aktualisiert sie – es entstehen keine Dubletten. So wird aus einem einmaligen Import ein verlässlicher, wiederholbarer Aktualisierungslauf.

Warum externe IDs den Unterschied machen

Der einmalige Import ist schnell erledigt – die eigentliche Frage ist, was beim zweiten, dritten und vierten Lauf passiert. Hier entscheidet die externe ID. Gibt man je Zeile eine stabile Kennung mit (etwa die Belegnummer aus dem Vorsystem), legt der Erstimport die Datensätze an und jeder Folgeimport aktualisiert dieselben Zeilen – statt Dubletten zu erzeugen.

Erstimport legt an, Folgeimport mit gleichen IDs aktualisiert ohne Dubletten

So wird aus einem einmaligen Import ein verlässlicher, wiederholbarer Aktualisierungslauf. Zusammen mit dem richtigen Feld-Mapping – Verknüpfungen immer über exakten Namen oder externe ID treffen, nie als Freitext – entsteht ein Import, den man ohne Sorge regelmäßig wiederholen kann.

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